1838 wurde die gut 200 Jahre alte, aber baufällige Kirche abgerissen und der heutige Kirchenbau mit der Grundsteinlegung am 18. Juli 1838 begonnen. Die Kirche ist eine typische Saalkirche des 19. Jahrhunderts mit je drei hohen Rundbogenfenstern auf den Längsseiten und zweien auf den Breitseiten. Mit dem Setzen der Turmkugel auf die Spitze des Kirchturmes am 7.10.1840 wurde die die Kirche ihrer Bestimmung übergeben. Die Kirche selbst verfügt über mehrere Besonderheiten: Auf Wunsch des damaligen Pfarrers wurde die dreiteilige Barockorgel mit Schleierbrettdekor (um 1720) „direkt über dem Beichtstuhl“ auf der ersten Empore wieder aufgebaut. Der Altarraum wurde so erweitert, dass der Altar nun nicht mehr unter der Hängekanzel steht. Der Rotsandstein, mit dem die Fassade gemauert wurde, stammt aus dem gemeindeeigenen Steinbruch. Von den vier Glocken, die in dem 780 kg schweren Glockenstuhl hängen, ist die kleinste und älteste das „Totenglöckchen“ aus dem Jahr 1788. 1953 kamen zwei weitere Glocken aus „Briloner Silberbronze“ hinzu, 1962 die vierte und letzte.
Bei der ersten Renovierung 1915 wurde ein rundes Deckengewölbe aus Beton eingebracht, dass mit Malereien verziert wurde. Dieses wurde beim Bergschlag 1952 so beschädigt, dass man sich bei der einjährigen Reparatur der Kirche entschied, eine moderne hölzerne Kassettendecke einzubringen.